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Brand Safety: „Wir sind nicht machtlos”

www.adzine.de am 16.04.2014

Adzine: Welche sind aus Ihrer Sicht die kritischen Bereiche, mit denen sich Marken im Rahmen der digitalen Kommunikation und des Themas Brand Safety auseinandersetzen sollten?

Fritz Stürmer: Die Problematik umfasst nicht nur einzelne Bereiche. Die Besonderheit der digitalen Kommunikation liegt vielmehr darin, dass eine manuelle Qualitätssicherung kaum machbar ist. Während Markeninhaber in den klassischen Medien nahezu absolute Kontrolle über ihre Markenführung haben, ist dies wegen der schieren Anzahl an Plätzen, Kanälen und Stimmen im Bereich der digitalen Kommunikation auf konventionellen Wegen nicht machbar. Allerdings sind wir nicht machtlos, ganz im Gegenteil. Wir haben die Kommunikation von Maschine zu Maschine auf ein bemerkenswertes Sicherheitslevel angehoben und verschiedene Tools entwickelt, mit denen Advertiser und Mediaagenturen die Kontrolle über das Umfeld, in dem ihre Marke erscheint, zurückgewinnen können.

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Brand Safety: Viele Advertiser bezahlen für Schrott

www.adzine.de am 25.03.2014 | von Fritz Stürmer

Die Sorge vor Unterlieferung, also das Nichterreichen von versprochenen Klickraten, aber auch einfach schlampig platzierte Werbeinhalte und Scheinplatzierungen stellen das Kunden-Agentur-Vertrauen auf eine immer härtere Probe. Die Branche verpasst sich selbst einen betrügerischen Ruf. Mehr noch: Sie rückt seriöse Marken in ein imageschädigendes Licht, obwohl es Maßnahmen und Technologien gibt, die den Missbrauch verhindern können. Leute, wacht auf!

Zwischen Hochglanz und reellem Webmüll:
Agenturen zeigen ihren Kunden gerne Screenshots der Placements auf hochseriösen Premiumseiten. Doch die Wirklichkeit der Auslieferungen sieht am Ende eher nach Resterampe und Web-Trash aus. In internen Untersuchungen recherchierten wir von Project Sunblock mehr oder weniger kuriose Fälle: etwa Anzeigen von Großbanken auf Seiten mit rechtsradikalen Inhalten, Wahlwerbung demokratischer Parteien, die vom Verfassungsschutz beobachtete Hassseiten finanzierte, oder deutsche Automarken, die auf einem Blog werben, der offen zum Genozid aufruft. Im Blickfeld unserer Untersuchungen kristallisierten sich aber nicht nur offensichtlich fragwürdige Webseiten als Problem heraus. Denn gerade „User-Generated Content“ findet sich vermehrt in einer problematischen Nachbarschaft wieder. Der Grund ist naheliegend, denn auch Premiumkanäle generieren verstärkt Userinput durch Foren und Blogs.

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Project Sunblock: Ein Berliner Startup macht Werbe-Ganoven den Garaus

t3n.de am 15.09.2014

Das Geschäft mit hochautomatisierten Werbeschaltungen floriert, doch viel Geld wandert inzwischen auch ungeahnt an seriösen Anbietern vorbei in die Taschen von Werbe-Betrügern. Ihnen will das Startup Project Sunblock mit einem Echtzeit-Schutz für Brands und Unternehmen an den Kragen.

Preis des Erfolgs: Betrügerwelle am Online-Werbemarkt

Neuartige Werbemodelle im Bereich Retargeting oder Realtime-Advertising bieten Marketern immer effektivere Methoden, ihre Zielgruppen zu erreichen. Insbesondere der Fall des Berliner Startups Sociomantic hat gezeigt, wie ergiebig dieser Markt ist. Als Online-Vermarkter versteigert das Startup personalisierte Banner-Impressionen in Echtzeit. Das Geschäft ist so lukrativ, dass im Frühjahr sogar ein Exit in Höhe von kolportierten 200 Millionen US-Dollar gelang.

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Project Sunblock: Mehr Kontrolle für Display-Werbung

kontakter am 12/ 2014

Werbetransparenz – Neue Software bewertet Werbeumfeld von Online-Anzeigen in Echtzeit.

Das Start-up Project Sunblock will mit einem neuen Angebot den Markt für die qualitative Umfeldüberprüfung von Online-Inventar aufmischen. Die kanadische Software- Firma, die seit Kurzem von Berlin aus das Deutschland-Geschäft forciert, verspricht den Werbungtreibenden eine Echtzeit-Kontrolle der über Realtime-Advertising (RTA) belegten Umfelder. Diese werden oft blind, das heißt ohne zu wissen, um welches Inventar es sich handelt, von Dritten angeboten, gekauft und maschinengesteuert mit Display-Werbung belegt.

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